Die jüngste Gruppe der Zunft, welche erstmals in der Fasnet 1998 in Erscheinung trat, sind die Schaalweiber. Diese Gruppe ist vorerst nur für Frauen gedacht. Später wird sie vielleicht auch einmal für Männer geöffnet. Zurück geht diese Narrenfigur bereits auf die Zeit von 1850. Sie tauchte dann wieder zwischen den Weltkriegen auf. Damals war dies eine reine Schnurrerfigur. Sie trat auch in Begleitung des Hänsele auf.
Das Schaalweib trägt einen langen schwarzen Rock und ein schwarzes Oberteil. Die Maske war zunächst eine aus mehrfachen Leinen geleimte Bergamasker-Larve, die bemalt war, daran drapiert ein Wiener Tuch. Neuerdings wurde die sehr anfällige Leinenmaske durch eine feine Holzmaske ersetzt. Auch als Umhang wird Wiener Tuch benutzt. Dieses ist farblich von Trägerin zu Trägerin unterschiedlich.
Das Schaalweib trägt geschnürte Stiefeletten. Handschuhe, Täschchen und Schirm komplettieren die Ausstattung.
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